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JKr.WDF

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  1. Das "Siegel" ist nur Nebenschauplatz. Dem Originalposter und den Nachfolgern ist aufgefallen, dass die auf der Geräteunterseite abgedruckte "S/N" (= Seriennummer?) nicht mit der im Gerätemanager angezeigten (= elektronisch im Gerät gespeicherten) Seriennummer übereinstimmt.
  2. Hallo Günter, ich glaube, ein vorinstalliertes QeS-Zertifikat hätte die Situation nicht geändert, abgesehen davon, dass das kein Ding ist, was "mal eben so" hätte gemacht werden können. Meine Argumente: 1) Zertifikate für die QeS werden von der Privatwirtschaft als Geschäftsmodell benutzt. Sie kosten Geld und haben eine zeitlich begrenzte Gültigkeit. Müssen also regelmäßig verlängert werden. Ein QeS-Zertifikat gleich auf dem nPa hätte also folgende Effekte gehabt: 1a) Der Bund hätte selbst in Konkurrenz zu den etablierten Trust-Centern treten müssen. Das ist eventuell rechtlich riskant. 1b) Selbst wenn es ein "Schnupperzertifikat" gewesen wäre: Nach spätestens 12 Monaten wäre es abgelaufen gewesen (ich denke, das Signaturgesetz limitiert die Gültigkeitsdauer strikt), und wenn der Bürger dann tatsächlich etwas hätte signieren wollen, dann hätte er nach 13 Monaten festgestellt, dass es nicht geht und jetzt kostet. 2) Die QeS ist eine Sonderlösung für Spezialfälle. Die Möglichkeit, eine QeS auf den nPa zu laden, ist IMHO nicht gedacht als "jetzt kann jeder Bürger QeS nutzen", sondern zur Bequemlichkeit für diejenigen, die jetzt schon QeS nutzen (eine Karte weniger), z.B. im Abfallmanagement. Damit ist es auch unproblematisch, dass die AusweisApp die QeS nicht unterstützt. Diese Speziallösungen haben eigene Software, und die kann dann auch mit dem nPa umgehen (auf der CEBIT wurde z.B. eine Handylösung vorgestellt, die den nPa verwenden kann per NFC). Wo ich voll zustimme ist, dass auch das, was eigentlich ginge (also eID), ein trauriges Bild abgibt. Mein persönliches Erlebnis hatte ich vor einigen Tagen, als ich von einer halbstaatlichen Stelle, der ehemaligen Bundesschuldenverwaltung, aufgefordert wurde, mich im Rahmen des Geldwäschegesetzes nachträglich zu legitimieren durch "Postalische Bereitstellung einer beglaubigten Ausweiskopie", obwohl dieses Gesetzt die eID ausdrücklich für diesen Zweck zulässt. Das wäre der erste sinnvolle Einsatz meines nPa hätte sein können, der mir 30 Minuten zum Amt fahren und 1,55 Euro Beglaubigungsgebühr und Porto gespart hätte. Momentan ist nPa/AusweisApp ein Spielzeug für Technikfreaks, die Freude am Weg haben. Beim "Normalbürger" ist der nPa noch nicht angekommen, und da ist der Weg noch sehr lang. Immerhin: Einen Klasse-3-Leser, den man auch für Online-Banking verwenden kann, zum Sonderpreis von unter 25 Euro (dank Subvention) muss man klar auf der Plus-Seite des Projekts verbuchen. Gruß Jürgen
  3. Ist bei mir genau so. Die im Gerätemanager angezeigte 10-stellige "Seriennummer", die auf der Geräteunterseite mit "S/N" eingeleitete (7+7 Stellen) Nummer sowie die auf dem Siegel abgedruckte 7-stellige Nummer stehen in keinem (erkennbaren) Zusammenhang.
  4. Das Problem hat zwei Ursachen. 1. Die Mozilla Foundation, "Hersteller" von Firefox, hat sich vor 4 Monaten entschlossen, ab jetzt alle 6 Wochen eine neue "Hauptversion" zur veröffentlichen. Während früher Änderungen der Hauptversionsnummer (FF2 --> FF3 --> FF4) signifikante Änderungen am Browser andeuteten, so dass es sinnvoll war, wenn Plugins erstmal nicht mehr gelaufen sind, ist das jetzt anders. Trotzdem muss jeder Plugin-Entwickler prüfen und die Grenzwerte der Gültigkeit anpassen. Das führt zu allgemeiner Unmut bei Plugin-Entwicklern und wird in der Mozilla-Gemeinde auch heftig diskutiert. Dass es auch besser geht, zeigen andere Browser. 2. Die AusweisApp-Entwicklung ist nicht so "agil" wie andere Plugin-Entwickler. Während man durchaus auch jetzt schon testen könnte, dass sein Plugin mit Firefox 7 und sogar Firefox 8 kompatibel ist (entsprechende Vorabversionen existieren schon), wird das AusweisApp-Plugin eher "bürokratisch" entwickelt. Immer genau für die aktuelle Version.
  5. Die Bedienungsanleitung sagt "Nein": http://www.reiner-sct.com/component/option,com_docman/task,doc_download/gid,168/ Ich habe mal versucht, in der "Modulverwaltung" (Reiner Gerätemanager / Aktualisierung / Modulverwaltung) zu spielen. Die beiden Checkboxen links (Kernelmodul / Secoder 2) und die Listbox "Vorlage: Benutzerdefiniert / REINER SCT" sehen vielversprechend aus, haben aber wohl keine Funktion (zumindest keine die sich mir erschließt). Auch Durchführen der Aktualisierung ("Module aktualisieren!" mit der Nachfrage, dass schon alles aktuell sei; ob man trotzdem möchte) führt zu nichts, da man sich dabei auch nicht die Module wählen kann, die erneut installiert werden.
  6. Berechtigte Anmerkung. Ich formuliere meine Aussage aus dem letzten Post um, ausgehend von der Beobachtung auf meinem Rechner. Das Firefox-Plugin mit dem Namen "AusweisApp 1.2.0", welches immer noch Bestandteil der aktuellen Version der AusweisApp-Installation ist (frische Aktualisierungsprüfung ohne Befund), ist nicht mit Firefox 6 kompatibel. Vermutlicher Hintergrund der Verwirrung: Die AusweisApp Installation besteht aus mehreren Komponenten mit voneinander getrennten Versionszählungen (Basismodul, Vertrauensbasis, Liste der zertifizierten Lesegeräte, ..., und eben auch das Firefox-Plugin).
  7. Mit dem aktuellen Update wird die Secoder-Funktion ausgeliefert. Funktionstest mittels "Testzahlung von Geldkarte" auf "http://www.geldkarte-shop.de/product_info.php/product/TEST" erfolgreich.
  8. Eventuell ist der RFID-Teil abgeschaltet worden. Drück mal am Leser auf die Taste links unten ("Pfeil nach Oben"-Taste). Da sollte stehen: "RF-Feld: EIN". Fall da AUS steht: "Pfeil nach Unten" / OK).
  9. Die "AusweisApp 1.2.0" ist (wie leider erwartet nach der Erfahrung mit FF4 und FF5) NICHT kompatibel. Firefox gibt vor dem Beginn des Update eine Liste der inkompatiblen Plugins aus, so dass man sich immerhin entscheiden kann: Sicherheit oder AusweisApp.
  10. Hallo, die konkrete Frage kann ich Dir nicht beantworten. Ich habe nach dem Update der Firmware (mein Leserlein zeigt das "Secoder 2 V 2.1.9" jetzt als permanente Meldung im Display an; sicher auch nicht so gewollt) einen Funktionstest mit AusweisApp und nPa gemacht ohne Probleme. Ich hab' mal vom Testportal eins der PDFs runtergeladen, um AusweisApp und Leser in Aktion zu sehen. Es könnte daher sein, dass bei Dir was anderes schief gegangen ist (vielleicht der Update des Treibers im Betriebssystem des Rechners), und es kein Problem mit der Leser-Firmware gibt. Ich würde mal versuchen, auch wenn's lästig ist, die Reiner Software komplett zu deinstallieren, neu zu starten, wieder zu installieren, neu zu starten, und dann nochmal zu versuchen. Vielleicht schwingt es sich wieder ein. Gruß Jürgen
  11. Im Moment des Einsteckens am USB-Port zeigt das Lesegerät in seinem Display für etwa eine Sekunde die Firmware-Version an. Wenn dort "1.1" steht, hast Du die aktuelle Firmware im Leser (die das Problem im anderen Post gelöst hat), wenn da aber immer noch "1.0" gemeldet wird, müsstest Du im "cyberJack Gerätemanager" im Tab "Aktualisierungen" mal auf "Prüfe auf neue Version" drücken.
  12. Da klingelt was: http://forum.reiner-sct.com/index.php?/topic/2430-perso-wird-nicht-erkannt-unbekannte-karte/page__view__findpost__p__4671 Das dort angesprochene Firmware-Update sollte mittlerweile per Update im ReinerSCT Gerätemanager verfügbar sein (Firmware-Version 1.1).
  13. Hallo, hast Du mal versucht, testweise die Cookie-Einstellungen so zu ändern, dass Cookies ohne Nachfrage und von allen Seiten akzeptiert werden? Das Auftauchen von weißen Seiten und Meldungen, in denen explizit auf Cookies hingewiesen wirst, deuten für mich in die Richtung, dass die Kommunikation zwischen AusweisApp-Plugin und der Seite, bei der Du dich anmelden willst, über Cookies erfolgt, und die "Cookies nur nach Nachfrage"-Einstellung aus welchem Grund auch immer nicht ausgelöst wird (vielleicht weil ein Plugin das nicht kann), sondern stattdessen einfach kein Cookie gesetzt wird, und die Zielseite dann im Nichts landet. Und vielleicht hast Du für ReinerSCT Cookies mal irgendwann akzeptiert, das hat der Browser gespeichert, und deshalb tut es da (zumindest manchmal...). Du kannst ja im Firefox ein separates Profil für den Test anlegen ("firefox.exe -P" für den Profilmanager), dann kannst Du den Test rückstandsfrei beenden durch Löschen dieses Profils. Gruß Jürgen PS: Meine favorisierte Testseite ist mittlerweile https://www.ccepa.de/testportal/. Ist aber auch etwas hakelig: Test.de. In letzerem Artikel steht auch was zum Thema "Cookies".
  14. Unter diesem Link kann man eine Idee davon bekommen, was alles nötig ist, um mitspielen zu können. Ohne mich an die Quelle erinnern zu können, habe ich mal von Basisinvestition in deutlich sechsstelliger Eurohöhe gehört, dazu kommen laufende Kosten für die regelmäßige Erneuerung der Berechtigungszertifikate.
  15. JKr.WDF

    AusweisAPP

    Ich denke das hat einen ganz profanen Grund: Der Extra-Schacht für den nPa vermeidet, dass der schöne glänzende Perso durch die Kontaktkämme für kontaktbehaftete Karten verkratzt wird. Wenn, wie bei den Vorpostern beschrieben, der nPa erkannt wird (AusweisApp zeigt den Perso als erkanntes Medium; mein Reiner Standard hat dann noch eine blaue Lampe) und dennoch die PIN-Funktionen nicht drückbar sind, dann deutet das auf "wunschgemäß" deaktivierte eID-Funktion hin. Der Chip und die Antenne sind in Ordnung. Die Wiederverwendung des Begriffes der "Aktivierung" sowohl für die eID-Funktion selbst als auch für die Funktion zum Wechsel von Transport-PIN zu Produktiv-PIN ("PIN aktivieren") ist unglücklich gewählt. Meine eigene Erfahrung und die von zwei Arbeitskollegen gehen dahin, dass die Ausgabestellen die Deaktivierung als Standardprozedur ausführen. Man muss sich aktiv wehren, um die Deaktivierung abzuwenden. PS: Falls ein Reiner Forenadmins mitliest: Die für Postings angezeigte Uhrzeit ist seit der Sommerzeitumstellung eine Stunde zu kleineren Werten hin verschoben. Ich habe dieses Post um 23:53 Uhr verfasst.
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